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Dr. Klaus Walgenbach erklärt GigantomastieDr. Klaus Walgenbach erklärt Gigantomastie

Problemfall Gigantomastie

Auch wenn große Brüste nach wie vor als Schönheitsideal gelten, können zu große Brüste für betroffene Frauen schnell zu einem Problem werden. Im schlimmsten Fall leiden Frauen unter Gigantomastie, „Riesenbrüsten“. In diesem Fall können beide Brüste zusammengenommen mehr als zehn Kilogramm wiegen, mit den entsprechenden körperlichen Konsequenzen für Rücken und Nacken und der Gefahr für Hauterkrankungen. Hinzu kann es aufgrund der ästhetischen Komponente zu psychischen Beschwerden und Depressionen kommen. Die Ursachen, die zu einer Gigantomastie führen, sind weitgehend ungeklärt, Vererbung kann dabei wie Hormonumstellung oder Übergewicht eine Rolle spielen. Bereits junge Frauen (in dem Fall spricht man von „juveniler Gigantomastie“) können unter Riesenbrüsten leiden.

Verfahrensmöglichkeiten

Da sich eine Gigantomastie nicht von alleine zurückbildet, bleibt Betroffenen in der Regel nur der Weg zu einer Brustverkleinerung, möchten sie nicht ihren Lebtag unter den Auswirkungen der Erkrankung leiden und ggf. täglich Schmerzmittel nehmen.

Eine Brustverkleinerung bietet insofern auch einen Vorteil, als die Asymmetrie der Brüste, die häufig gegeben ist, mitbehoben werden kann. Abseits der Operation sind zusätzliche Maßnahmen, wie z.B. Rückentraining, zu empfehlen.

In jedem Fall sollten Sie sich von einem erfahrenden Plastischen Chirurgen über die Möglichkeiten und Risiken aufklären lassen.

 

Bildnachweis: Getty Images / VladimirFLoyd