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Problemfall Anisomastie

Die Brüste eine Frau sind so individuell wie die Frau selbst. Und bei fast allen Frauen sind die Brüste unterschiedlich groß. Oft ist dieser Unterschied so gering, dass er optisch gar nicht auffällt. Und auch die Brustwarzen können in Form und die Position divergieren. Asymmetrie ist also ganz normal – und aus medizinischer Sicht erst einmal völlig unbedenklich. Manchmal fällt der Unterschied zwischen den Brüsten aber stark ins Gewicht, etwa wenn beide sich in einer Körbchengröße unterscheiden oder externe Umstände wie Verletzungen, Brustkrebs oder Entzündungen die Asymmetrie verschärft haben. In dem Fall kann es bei den betroffenen Frauen zu großem Leidensdruck kommen.

Bevor man sich jedoch für eine Operation entscheidet, sollte jede Frau für sich klären, ob diese als endgültige Lösung überhaupt notwendig ist. Oftmals lassen sich kleinere Asymmetrien auf andere Weise kaschieren. Der Kauf eines entsprechenden BHs, das Nutzen von Einlagen oder die Wahl geeigneter Kleidung können Abhilfe schaffen, ohne dass man sich zwangsläufig einem schönheitschirurgischen Eingriff unterziehen muss.

Solche Kaschiermöglichkeiten helfen natürlich nur im bekleideten Zustand weiter. Insbesondere das Sexualleben kann unter asymmetrischen Brüsten leiden, wenn sich betroffene Frauen unwohl fühlen oder Angst davor haben, ihrem Partner nicht zu gefallen.

Wenn ein Eingriff in Frage kommt, sollte man sich an einen erfahrenen Plastischen Chirurgen wenden, der über den Behandlungsverlauf und die Risiken aufklären und Betroffene individuell beraten kann. Grundlegend muss z. B. vorab geklärt werden, welche Brust an die andere angeglichen, also ob eine Brustvergrößerung oder eine Brustreduktion vorgenommen werden soll.

 

Bildnachweis: GettyImages / misuma