Indikationsstellung

Breast cancer, woman holding her breast, isolated on white background

Zu große Brüste stellen für betroffene Frauen vor allen Dingen eine körperliche und psychische Belastung dar: Die unverhältnismäßige Brust führt oft zu Rückenschmerzen, Fehlhaltungen und Hauterkrankungen. Diese beiden genannten Punkte spiegeln auch die Indikationen für eine Brustverkleinerung wider.

Zum einen kann eine übergroße Brust eine körperliche Einschränkung darstellen und körperliche Symptome hervorrufen. Die zu große Brust kann bei Bewegungen stören oder sportliche Aktivitäten einschränken oder sogar unmöglich machen. Es können aber auch tatsächlich körperliche Beschwerden auftreten, wie zum Beispiel orthopädische Beschwerden (Hals-, Nacken-, Schulter- oder Rückenbeschwerden). In der Unterbrustfalte können Hautentzündungen auftreten, die Sensibilität (das Gefühl) in der Brust kann verändert sein. Auch kann eine sehr große Brust bei radiologischen Kontrollen (z.B. Mammographie und Ultraschall) deutlich schwieriger und nur eingeschränkt beurteilbar sein.

Das operative Vorgehen ist sehr standardisiert und ähnelt in vielen Teilen dem Vorgehen bei einer Bruststraffung.

Aufgrund der Größe und der zu erwartenden Volumenreduktion kommt es zu erheblichen Gewebeverschiebungen. Dabei ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass der Brustwarzenkomplex vital und gut durchblutet bleibt und damit auch die sensorische Funktion der Brust erhalten bleibt.

Wann ist also eine Bruststraffung ein geeignetes Verfahren für Sie?

Welche Voraussetzungen sollten Sie erfüllen?

Sie sollten bei guter Gesundheit sein, keine wesentlichen Vorerkrankungen haben und über ein stabiles Gewicht verfügen.

Sie sollten möglichst nicht rauchen oder das Rauchen 4-6 Wochen um die Operation herum einstellen oder deutlich reduzieren.

bild29Sie sollten realistische Vorstellungen von den Ergebnissen einer Bruststraffung haben.

Sie sollten in Ihrem täglichen Wohlbefinden deutlich durch die Tatsache gestört und eingeschränkt sein, dass Ihre Brüste stärker hängen und an Form und Volumen verloren haben. Die Brüste sollten flacher geworden sein und eine eher längliche und hängende Form bekommen haben.

Ohne BH und Unterstützung befinden sich die Brustwarzen unterhalb der Unterbrustfalte. Die Brustwarzen und die Warzenvorhöfe zeigen dann nach unten.

Die Haut ist gedehnt und der Brustwarzenhof ist vergrößert und überdehnt.

Eine Brust hängt tiefer durch als die andere.

Wenn Sie sich unter diesen Kriterien wiederfinden, dann ist eine Bruststraffung ein geeignetes Verfahren, Ihnen eine verbesserte Brustform, aber auch körperliches und seelisches Wohlbefinden zu geben.