Bruststraffung (Mastopexie, englisch: mastopexy) im Vergleich zu Brustvergößerung und Brustverkleinerung

Die Bruststraffung zählt neben der Brustvergrößerung und der Brustverkleinerung zu den häufigsten kosmetisch-chirurgischen Eingriffen an der weiblichen Brust.

Unter einer Mastopexie (mastos, griech. Brust; pexie, griech. Fixierung), engl. Mastopexy versteht man einen brustchirurgischen Eingriff, bei dem Form, Größe und Erhabenheit/ Projektion der Brust korrigiert werden können. Damit kann durch Anheben und Neuformen eine hängende oder erschlaffte Brust wieder in eine ästhetisch ansprechendere Form gebracht werden. Zu tief stehende Brustwarzen werden dabei korrigiert und in eine höhere jugendlichere Position gebracht. Die Brust wirkt dadurch straffer und besser geformt. Der Eingriff kann sowohl mit einer Verkleinerung als auch mit einer Vergrößerung kombiniert werden. Durch eine Mastopexie können also Form, Festigkeit und Größe der Brust verändert werden. Des Weiteren können auch durch diese Operation stärkere Ungleichheiten der Brust (eine sogenannte Asymmetrie) ausgeglichen werden.

Es gibt unterschiedliche Gründe und Motivationen für eine Bruststraffung – physische, rein körperliche Gründe, ästhetische Gründe und psychische Gründe – jeder allein kann ausreichend sein, um sich zu einer Bruststraffung zu entschließen.

Wichtig ist, falschen Vorstellungen der Patientin entgegenzuwirken. Hier kann nur eine umfassende Untersuchung und Aufklärung helfen. Es muss klar sein, was durch eine Operation erreicht werden kann und vor allem, was nicht erreicht werden kann! Dabei muss ein realistisches Behandlungsergebnis vermittelt werden.

Bei einer Bruststraffung wird sich die Größe der Brust zumindest etwas verändern, in der Regel wird die Brust kleiner. Nur in wenigen Fällen, z.B. bei einer kleineren Brust, wird dies kaum merkbar sein. Wenn man zusätzlich zu einer Bruststraffung eine deutliche Verkleinerung wünscht, sollte dies mit einer entsprechenden Verkleinerungsoperation verbunden werden, d.h. es wird zusätzlich Gewebe entfernt.

Des Weiteren muss erwähnt werden, dass durch eine Bruststraffung alleine in einigen Fällen die oberen Brustbereiche, die das Dekolleté formen, nicht ausreichend ausgefüllt werden. Wenn dieser Wunsch nach mehr Fülle und Dekolleté im Vordergrund steht, sollte die Bruststraffung zusätzlich mit einer Vergrößerung (Implantateinlage oder Eigenfett) kombiniert werden.

Jeder brustchirurgische Eingriff ist ein höchst individuelles Verfahren und daher sollten Sie einen solchen Eingriff nur aus eigenem Wunsch und für sich selber vornehmen lassen. Sie sollten sich niemals zu einem solchen Eingriff drängen lassen oder versuchen, irgendwelchen Idealen hinterherzustreben, die sich in den seltensten Fällen realisieren lassen.